Mutter mit Kleinkind auf dem Arm beim Sonnenuntergang. Das Bild symbolisiert die positiven Erfahrungen mit dem Schlafcoaching und die Entspannung bei Eltern und Kind.

Schlafcoaching Erfahrungen

Mutter mit Kleinkind auf dem Arm beim Sonnenuntergang. Das Bild symbolisiert die positiven Erfahrungen mit dem Schlafcoaching und die Entspannung bei Eltern und Kind.

Schlafcoaching Erfahrungen

Vielleicht kennst du das: Schlafen ist zu einem einzigen Kraftakt geworden und du hast das Gefühl, dass ihr die Schlafprobleme einfach nicht lösen könnt – egal, was ihr ausprobiert.

Genau so erging es Anne und Julian mit ihrer 18 Monate alten Tochter, bevor sie sich Unterstützung suchten. Sophia brauchte abends ewig, um zur Ruhe zu finden und wachte nachts andauernd auf.

Mit klaren, schrittweisen Veränderungen und fachlicher Begleitung durch ein Schlafcoaching fanden sie nach und nach zurück zu ruhigeren Abenden und erholsamen Nächten.

In diesem Praxisbeispiel erfährst du, welche konkreten Schritte die Familie umgesetzt hat und welche Erfahrungen sie dabei gemacht hat.

Der Startpunkt: Völlig übermüdet und ratlos

„Gelinde gesagt: katastrophal“, beschreibt Julian die Situation vor dem Schlafcoaching rückblickend. „Wir haben jeden Abend gebangt und gehofft, dass es irgendwie halbwegs gut funktioniert.“ Doch statt Routine herrschte Anspannung. Mal dauerte es 20 Minuten, mal zwei Stunden – einmal sogar viereinhalb Stunden, bis Sophia endlich eingeschlafen war.

Die Eltern versuchten alles Mögliche: länger auf dem Arm tragen, nicht mehr Stillem, kurz schreien lassen, Brei im Bett geben, eigenes Zimmer – nichts schien verlässlich zu helfen.

„Wir waren ratlos und völlig übermüdet“, erzählt Julian. Selbst wenn Sophia endlich schlief, blieb die Erholung aus: „Es war nicht der Gedanke ‚Was machen wir jetzt Schönes?‘, sondern ‚Wann wacht sie wieder auf?‘“

Der Stress zog sich auch durch die Tage. Alles drehte sich um das Schlafen, oder besser: das Nicht-Schlafen. „Wir waren im absoluten Dauerstress“, fasst Julian zusammen. Die Eltern fragten sich, wie sie überhaupt noch ihren Alltag bewältigen sollten.

Als er schließlich auf mein Schlafcoaching-Angebot stieß, stand für die Familie fest: Es musste sich etwas ändern – und zwar schnell. Mitte August war es dann so weit und wir trafen uns online zum ersten Termin.

Ein erster Erfolg: Sophia wachte viel seltener auf

Im Schlafcoaching erlebte die Familie zum ersten Mal, dass Schlafen keine Glückssache ist. Nach Monaten des Ausprobierens gab es endlich eine Richtung.

„Was uns sofort geholfen hat, war die Sicherheit, dass das, was wir tun, sehr wahrscheinlich richtig ist“, erinnert sich Julian.

Bei unserem ersten Online-Treffen sprachen wir über alle wichtigen Ereignisse und Erlebnisse von Geburt an bis jetzt, sowie über Einstellungen und Werte der Eltern sowie konkrete Ziele für das Schlafcoaching.

Dann analysierten wir gemeinsam den Tagesablauf, die Essenszeiten und den Schlafrhythmus von Sophia. Beim Durchschauen der Protokolle kamen direkt die ersten wichtigen Erkenntnisse.

Als erstes fiel auf: Sophia wurde tagsüber sehr häufig gefüttert und aß nur kleine Portionen.

So kamen gerne mal 8-12 Mahlzeiten am Tag zusammen. Zusätzlich wurde sie nachts noch 3 bis 4 Mal gestillt. Dieser Hunger-/ Sättigungsrhythmus wirkte sich ungünstig auf den Schlaf aus und förderte als einer von mehreren Faktoren das häufige nächtliche Erwachen.

Wir schauten uns an, aus welchem Impuls heraus die Eltern Sophia so häufig fütterten. Da ihre Tochter kaum Wasser trank, war es vor allem die Angst, dass Sophia nicht genug trinken würde. Also widmeten wir uns zunächst der Lösung dieser Herausforderung.

Nachdem wir auch die weiteren Abläufe am Tag gemeinsam angeschaut hatten, passten wir den Tagesablauf für die Familie so an, dass er besser auf Sophias Bedürfnisse abgestimmt war und trotzdem alltagstauglich umsetzbar.

Bereits eine Woche nach den ersten Veränderungen zeigte sich eine positive Tendenz: Sophia wachte nur noch ein bis zweimal auf und schlief in den meisten Nächten schnell wieder ein. In zwei Nächten schlief sie sogar durch.  

„Das war ein erster Erfolg – sie wurde nachts seltener wach. Das hat uns früh Hoffnung gemacht.“

Was zunächst noch blieb, war die lange Einschlafdauer abends, bei der sich die Eltern jeden Abend 1,5 – 2 Stunden abmühten, bis Sophia endlich schlief.

Der nächste Schritt: Entspanntes Einschlafen

Als nächstes Stand auf dem Plan, den Einschlafprozess genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir trafen uns zu einem weiteren Online-Termin, um uns dies gemeinsam anzuschauen und die nächsten Schritte zu besprechen.

Das Einschlafen abends verlief sehr unruhig, die Eltern machten mal dies, mal das.

Zunächst wurde Sophia gestillt, wobei sie manchmal einschlief. In den meisten Fällen klappte das Einschlafen beim Stillen nicht. Dann übernahm Papa und trug Sophia auf dem Arm, bis sie einschlief.  Im besten Fall ließ sie sich anschießend ablegen, häufig aber krallte sie sich an Papa fest und weinte. Manchmal musste Mama dann nochmal stillen, damit sich Sophia wieder beruhigte. Im Anschluss ging das Tragen erneut los. Insgesamt ein wenig entspannter und zeitaufwendiger Ablauf für alle.

Was es brauchte, war ein klarer, vorhersehbarer abendlicher Ablauf und ein wiederkehrendes Einschlafritual.

Als erstes verlegten wir das Stillen auf einen etwas früheren Zeitpunkt, so dass es nicht mehr unmittelbar mit dem Einschlafen verbunden war und Sophia trotzdem half, abends leichter herunterzufahren. So übernahm zunächst Papa das komplette Einschlafritual und schaffte es nach und nach, eine klare Struktur, weniger aktivierende Impulse und dafür mehr Ruhe in den Einschlafprozess zu bringen.

Nach einigen Wochen war Sophia so weit, dass sie selbständig in ihrem Bett einschlafen konnte. Papa trägt sie jetzt immer noch ein paar Minuten und singt dazu. Sie legt den Kopf an Papa und kuschelt mit ihrem Teddy. Anschließend legt Papa sie ins Bett, sie dreht sich auf den Bauch, brabbelt manchmal noch kurz, klopft mit Händen oder Füßen, wird dann ruhiger und schläft innerhalb von ca. 10 Minuten ein. Papa sitzt währenddessen im Zimmer.    

Schlafprobleme lösen braucht Zeit und Geduld

Doch der Weg war nicht nur geradlinig. Nachdem sich der Schlaf schon deutlich gebessert hatte, hatte Sophia plötzlich wieder nächtliche Wachphasen und reagierte mit großem Protest auf alle Versuche der Eltern, weitere Veränderungen beim Einschlafen zu schaffen.

 „Zwischendurch gab es Phasen, in denen wir dachten: Bringt das wirklich was? Die Verunsicherung war wieder da.“, erzählt Julian ehrlich.
Julian erinnert sich: „Du hast uns erklärt, dass es normal ist, wenn es zwischendurch wieder schlechter wird. Und dass das kein Rückschritt ist, sondern Teil des Prozesses.“

Diese Perspektive half der Familie, nicht in alte Muster zurückzufallen, sondern gelassener zu bleiben.

Die persönliche Begleitung über mehrere Wochen hinweg war das, was schließlich zum Erfolg führte. Für Julian war vor allem der regelmäßige Kontakt entscheidend: „Deine Mail-Erreichbarkeit war unglaublich wertvoll.“ Die Möglichkeit, aufkommende Fragen direkt zu stellen, eine fachliche Rückmeldung zu bekommen oder einfach gehört zu werden, gab Julian und Anne Halt. „Es war wie ein Sicherheitsnetz, ein professioneller Blick von außen.“, beschreibt er.

Nach 8 Wochen: Endlich wieder ruhig schlafen

Glücklicher Vater hat ein lachendes Kleinkind auf dem Arm. Sinnbild für Entspannung und Leichtigkeit dank Schlafcoaching.

Nach dem insgesamt 8-wöchigen Schlafcoaching hat sich das Blatt gewendet. „Sehr gut“, sagt Julian bei unserem Abschlussgespräch Mitte Oktober auf die Frage, wie die Nächte heute laufen.

Alle schlafen nun deutlich besser. „Wir sind viel entspannter geworden.“

Besonders schön fand ich die Geschichte vom kürzlichen Besuch der Familie im Möbelhaus, die Julian mir erzählt hat. Dort zeigte Sophia begeistert auf sämtliche Betten, lachte herzhaft und wollte sich gleich dort hineinlegen und schlafen.

Abends legen die Eltern Sophia nun nach einem schönen Einschlafritual ins Bett und meist schläft sie innerhalb kurzer Zeit friedlich ein. „Es klappt eigentlich immer“, erzählt Julian. „Und selbst wenn es mal länger dauert, wissen wir, dass es nur eine Ausnahme ist. Die Eltern vertrauen nun Sophias Fähigkeiten und auch ihren eigenen.

Die Nächte, in denen Sophia durchschläft, werden immer häufiger, in den übrigen wacht sie meist nur einmal kurz auf und schläft dann entspannt weiter.

„Wir haben einen anderen Blick auf ihren Schlaf bekommen“, sagt Julian. „Und konnten dann besser reflektieren, was eigentlich los ist, wenn es mal schwieriger wird.“

Julian ist glücklich, dass alle endlich wieder genügend Schlaf bekommen. Er hat das Coaching auch bereits einem Freund weiterempfohlen, “Ich habe ihm gesagt, dass es besser ist, das Thema frühzeitig anzugehen – ehe es so eskaliert wie bei uns.

Zum Schluss fasst Julian zusammen, was das Coaching für seine Familie bedeutet hat:

„Du hast unseren Schlaf gerettet – kann man wirklich so sagen.“

Du möchtest wissen, ob ein Schlafcoaching auch euch helfen kann?

Wenn du dich in der Geschichte wiedererkennst und dir auch wünschst, dass eure Nächte entspannter werden, melde dich gerne bei mir und lass es uns zusammen angehen. Hier geht`s zu entspannterne Nächten: Schlafcoaching für Babys und Kinder